Windeck liegt im Osten des Rhein-Sieg-Kreises, beiderseits der Sieg, und erstreckt sich im Übergangsraum zwischen Bergischem Land, Westerwald und Siegerland. Die Gemeinde entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Orte und trägt den Namen einer dortigen Burgruine. Sie grenzt im Westen an Eitorf und im Norden an Waldbröl, während im Osten Hamm und im Süden Altenkirchen-Flammersfeld folgen. Die nächstgelegenen Großstädte sind Siegen, Bonn, Köln und Koblenz.
Die Geschichte des Gebiets reicht bis in die Zeit vor der letzten Kaltzeit zurück, wie Funde in der Nähe von Dreisel belegen. Später prägte die Burg Windeck die Region, die nacheinander verschiedenen Herrschaften unterstand. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebiet Teil des Großherzogtums Berg und später preußisch. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt vor allem Rosbach schwere Zerstörungen durch einen britischen Bombenangriff. Die heutige Gemeinde entstand 1969 durch die Vereinigung von Herchen, Dattenfeld und Rosbach.
Windeck ist bekannt für seine zahlreichen Burgen und historischen Stätten, darunter die Ruinen von Burg Windeck und Burg Dattenfeld. Der Siegtaldom in Dattenfeld gilt als Wahrzeichen der Gemeinde. Auch das Besucherbergwerk Grube Silberhardt und die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Rosbach ziehen Besucher an. Die Landschaft bietet mit dem Naturpark Bergisches Land und dem Fluss Sieg eine reizvolle Umgebung.