Winhöring liegt im oberbayerischen Landkreis Altötting, eingebettet im Alpenvorland zwischen den Flüssen Isen und Inn. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Ebene im Mündungsdreieck dieser beiden Gewässer und reicht im Norden bis in das tertiäre Hügelland, wo die Höhen bis zu 470 Meter über Normalnull ansteigen. Im Süden bildet der Inn die natürliche Grenze zu den Nachbarorten Alt- und Neuötting, während im Westen Töging am Inn und im Norden Pleiskirchen angrenzen.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 816, als Winhöring als Schenkungsort in Freisinger Urkunden auftaucht. Lange Zeit war der Ort Sitz einer Hofmark, die ab 1721 den Grafen zu Toerring-Jettenbach gehörte. Die Hofmark verlor 1848 ihre Gerichtsbarkeit, und Winhöring wurde 1818 im Zuge bayerischer Verwaltungsreformen zur eigenständigen Gemeinde. Traditionell landwirtschaftlich geprägt, entwickelte es sich nach dem Krieg zu einer Wohngemeinde mit lebendigem Vereinsleben.
Besonders sehenswert sind die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul mit ihrem Pfarrhof sowie die Feldkirche Mariä Namen am Friedhof. Im Gemeindeteil Burg erinnert die Schlosskapelle St. Bartholomäus an eine mittelalterliche Schlossanlage, während die Ruine der Unterholznerburg Zeugnis vergangener Zeiten gibt. Kulturell prägt die Hofmarkbühne mit ihren volkstümlichen Theaterstücken und dem traditionellen „Wi-NARR-inger Narrengsang“ das Gemeindeleben.