Die Landgemeinde Żary liegt im Südosten der historischen Region Niederlausitz, nahe der niederschlesischen Grenze. Sie umschließt die gleichnamige Stadt vollständig und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 294 Quadratkilometern. Im Gemeindegebiet entspringt der Fluss Lubsza, ein Nebenfluss der Neiße, dessen Quellflüsse bei Olbrachtów entspringen. Südlich des Stadtkerns erhebt sich der 227 Meter hohe Rückenberg, umgeben von den Orten Olbrachtów, Łaz und Kunice. Nachbarorte sind unter anderem Nowogród Bobrzański im Norden und Iłowa im Südosten.
Die heutige Gemeinde entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Region polnisches Staatsgebiet wurde. Zuvor gehörte das Gebiet zu verschiedenen deutschen Verwaltungseinheiten. Nach der Auflösung der Gemeinden 1954 wurden sie 1973 neu gegründet, wobei Teile der früheren Gemeinden Kadłubia und Olbrachtów sowie einige Orte aus Zabłocie zur Landgemeinde Żary zusammengeschlossen wurden. Der Ort Kunice wurde hingegen in die Stadt Żary eingegliedert.
Die Gemeinde ist geprägt von einer ländlichen Struktur mit 24 Schulzenämtern, deren deutsche Namen bis 1945 in Klammern angegeben sind. Durch das Gebiet verlaufen wichtige Straßen wie die Droga krajowa 12 und die Droga krajowa 27, die auf die Stadt Żary zulaufen. Die Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz)–Cottbus durchquert die Gemeinde, ebenso wie die Bahnstrecke Zielona Góra–Żary mit Bahnhöfen in Lubanice und Bieniów.