Zeitlofs liegt im nordwestlichen Teil des Landkreises Bad Kissingen in Unterfranken, eingebettet in die hügelige Landschaft der südlichen Rhön. Die Höhenlagen reichen von etwa 242 bis 477 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden grenzt die Gemeinde an Hessen, während die Sinn, ein kleiner Fluss, das Gebiet durchfließt. Der Ort ist Teil der Region Main-Rhön und umfasst mehrere Gemeindeteile wie Detter, Eckarts-Rupboden und Weißenbach.
Erstmals erwähnt wurde Zeitlofs im Jahr 1167 unter dem Namen Citolves. Über Jahrhunderte hinweg war der Ort eng mit den Freiherren von Thüngen verbunden, die hier bis ins 19. Jahrhundert Besitzungen hatten. Im Zuge der Gebietsreform wurden 1978 die Gemeinden Detter, Eckarts-Rupboden, Roßbach und Weißenbach eingemeindet. Zeitlofs war einst ein Zentrum des jüdischen Lebens in der Region, bis die Gemeinde durch die nationalsozialistische Verfolgung aufgelöst wurde.
Besonders sehenswert sind die Schlösser in Zeitlofs, Weißenbach und Roßbach sowie die evangelische Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert. Ein markantes Naturdenkmal ist die Heilsbergeiche, eine über 300 Jahre alte Stieleiche nahe dem Hofgut Heilsberg. Persönlichkeiten wie der Landrat Philipp von Thüngen stammen aus dem Ort. Die Umgebung lädt mit ihrer Mischung aus Kultur und Natur zum Verweilen ein.