Kalbach liegt im Landkreis Fulda in Osthessen und erstreckt sich über Höhenlagen von 280 bis 658 Metern. Das Gemeindegebiet gehört größtenteils zur Brückenauer Kuppenrhön und zum Landrücken, einer Übergangszone zwischen Vogelsberg, Rhön und Spessart. Der Naturpark Hessische Rhön umfasst den gesamten Ort, der aus sieben Ortsteilen besteht. Im Westen grenzt Kalbach an Flieden, im Norden an Neuhof und Ebersburg, im Osten an Motten in Bayern und im Süden an Sinntal und Schlüchtern.
Der Name Kalbach geht auf die historische Bezeichnung Calbaha zurück, die erstmals 826 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt wurde. Die heutige Gemeinde entstand 1972 durch die Zusammenlegung mehrerer Orte im Zuge der hessischen Gebietsreform. Zuvor waren bereits einige Ortsteile untereinander fusioniert worden, etwa Veitsteinbach mit Eichenried oder Heubach mit Uttrichshausen.
Prägend für Kalbach sind seine sieben Ortsteile mit eigenen Ortsbezirken, die jeweils über einen Ortsbeirat verfügen. Das Gemeindewappen vereint Symbole der Grafschaft Hanau und des Hochstifts Fulda und zeigt ein siebenzähliges Kastanienblatt als Hinweis auf den Waldreichtum und die sieben Ortsteile. Die Region ist bekannt für ihre katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, darunter die neu gegründete Pfarrgemeinde St. Kilian. Zudem durchzieht die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg das Gebiet, das auch durch den Bau der Neubaustrecke Gelnhausen–Kalbach betroffen ist.