Zeven liegt mitten im Städtedreieck zwischen Bremerhaven, Bremen und Hamburg, eingebettet in die sandige Zevener Geest. Die Mehde-Aue durchfließt die Stadt und mündet nördlich in die Oste. Zusammen mit den Dörfern Elsdorf, Gyhum und Heeslingen bildet Zeven eine Samtgemeinde.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr als „kivinan à Heeslingen“, als der Name noch dreisilbig klang. Das nahe Kloster Heeslingen zog später nach Zeven um und prägte den Ort als religiöses Zentrum. Berühmt wurde Zeven durch historische Verhandlungen wie die Konferenz von 1694 oder die Zevener Konvention 1757. Später spielte die Stadt als Sitz eines Landratsamtes eine administrative Rolle, bis sie 1932 in einen größeren Landkreis eingegliedert wurde.
Die St.-Viti-Kirche und das ehemalige Kloster Zeven zeugen von der langen Geschichte. Das Königin-Christinen-Haus und die Wassermühle Bademühlen sind weitere sehenswerte Bauwerke. Ein Feuerwehrausstellungsgebäude und ein Landvolkhaus ergänzen das kulturelle Angebot. Die Stadt pflegt eine Partnerschaft mit der schwedischen Gemeinde Skara.