Zülpich liegt in der Zülpicher Börde, einer fruchtbaren Landschaft zwischen der Eifel und der Kölner Bucht. Die Stadt wird von sieben Nachbargemeinden umgeben, darunter Euskirchen im Osten und Mechernich im Süden. Durch den ehemaligen Braunkohletagebau entstanden zwei Seen: der öffentlich genutzte Wassersportsee und der als Naturschutzgebiet geschützte Füssenicher See.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch ihre bekannteste Epoche begann mit den Römern, die hier den Vicus Tolbiacum errichteten. Im Jahr 496 fand bei Zülpich die berühmte Schlacht statt, in der der Frankenkönig Chlodwig die Alamannen besiegte und daraufhin zum Christentum übertrat. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum, geprägt durch Burgen, Stadtmauern und Klöster.
Heute ist Zülpich vor allem für seine historische Altstadt mit der romanischen Kirche St. Peter bekannt, die nach Kriegszerstörungen wiederaufgebaut wurde. Das einzige deutsche Museum der Badekultur zieht Besucher an, während die umliegenden Seen und Radwege Erholungssuchende anlocken. Die Partnerschaften mit Städten in Frankreich, Finnland und den Niederlanden unterstreichen die internationale Ausrichtung der Kommune.