Alange liegt in der spanischen Region Extremadura, etwa 27 Kilometer südöstlich von Mérida. Der Ort erstreckt sich in etwa 325 Metern Höhe am Ufer der Alange-Talsperre, die 1992 fertiggestellt wurde. Das Klima ist im Winter mild, im Sommer dagegen warm bis heiß, mit geringen Niederschlägen, die vor allem außerhalb der Sommermonate fallen.
Schon in römischer Zeit war Alange durch seine Lage an der Via de la Plata und seine Thermalquellen von Bedeutung. Die Burg, ursprünglich Castrum Culubri genannt, stammt aus dieser Epoche und wurde später mehrfach umgebaut. Nach der Rückeroberung durch die Christen im Jahr 1234 ging der Ort in den Besitz des Santiagoordens über. Jahrhundertelang prägte die Landwirtschaft das Umland, während sich im Ort selbst Handel, Handwerk und Dienstleistungen ansiedelten.
Besonders sehenswert sind die wiederentdeckten Thermalquellen mit dem Römerbad, die im 19. Jahrhundert erweitert und jüngst teilweise neu gestaltet wurden. Die maurische Burg auf dem Cerro de la Culebra zeigt noch Reste dreier Türme und des Bergfrieds. Die Kirche Nuestra Señora de los Milagros aus dem 16. Jahrhundert besticht durch ihr gemischtes Mauerwerk und spätgotische Sandsteindetails am Portal.