Altusried liegt im bayerisch-schwäbischen Allgäu, eingebettet zwischen dem Illertal im Nordosten und dem Hohentanner Wald im Südwesten. Die Iller fließt etwa 1,5 Kilometer nördlich vorbei, während die Höhenlage von 622 Metern an der Fluhmühle bis 962 Metern im Wald reicht. Der Ort ist Teil des Landkreises Oberallgäu und zählt zu den größeren Gemeinden der Region.
Die Geschichte Altusrieds reicht bis in die Bronzezeit zurück, wie Funde in Ottenstall belegen. Der Name geht vermutlich auf einen Gründer namens Alto zurück, der im 8. Jahrhundert eine Siedlung anlegte. Schriftliche Erwähnungen datieren ab dem 12. Jahrhundert, darunter die Nennung eines Bertholdus de Altungisried. Prägend waren die Herrschaft der Pappenheimer, die Pestepidemien und Brände, die das Dorf immer wieder heimsuchten. 1803 kam der Ort zu Bayern, und 1972 erhielt er den Titel Markt.
Altusried ist vor allem für seinen Theaterverein bekannt, der mit Freilichtaufführungen wie der Artus-Sage oder den drei Musketieren überregional auf sich aufmerksam macht. Die Freilichtbühne und das „Theaterkästle“ bieten ganzjährig ein vielfältiges Programm. Die Ruine Kalden, ein mittelalterlicher Burgplatz, und die malerischen Tobel wie der Briels-Tobel laden zu Spaziergängen ein. Die Moränenlandschaft mit ihren Toteislöchern und dem Illerdurchbruch rundet das Bild einer landschaftlich reizvollen Gemeinde ab.