Barbing liegt im Osten Bayerns, im Landkreis Regensburg, und erstreckt sich südlich einer großen Donauschleife. Die Gemeinde grenzt im Westen an die Stadt Regensburg und im Osten an Wörth an der Donau. Auf der gegenüberliegenden Flussseite erhebt sich der Ort Donaustauf, während im Süden die aus Barbing ausgegliederte Stadt Neutraubling liegt.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in frühgeschichtliche Zeiten zurück, wie ein Hockergrab der Glockenbecherkultur zeigt. Im 8. Jahrhundert wurde Barbing erstmals urkundlich erwähnt, als das Kloster Sankt Emmeram Grundflächen auf einer Donauinsel erhielt. Im Mittelalter prägten Adelsgeschlechter wie die Barbinger und später das Hochstift Regensburg die Gegend. Eine wichtige Rolle spielte auch der Streit um das Herzogtum Bayern, der hier 1156 von Kaiser Friedrich Barbarossa geschlichtet wurde.
Heute ist Barbing vor allem durch seine ländlichen Gemeindeteile wie Eltheim mit seiner barocken Laurentiuskirche oder Friesheim, einem der ältesten Fischerdörfer der Oberpfalz, geprägt. Das Schloss Barbing, einst Sommersitz des Regensburger Bischofs, gehört heute den Fürsten von Thurn und Taxis. Die Gemeinde verbindet historische Bauten mit moderner Infrastruktur, darunter Gewerbegebiete und eine Umgehungsstraße, die den Ort entlastet.