Bildein liegt im Südburgenland, wo die Pinka durchs Tal fließt, etwa 25 Kilometer nordöstlich von Güssing. Fast zwei Drittel der Fläche werden als Felder und Wiesen genutzt, während über ein Viertel mit Wald bedeckt ist. Die Gemeinde gehört zum Naturpark in der Weinidylle und grenzt an Ungarn.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis vor etwa 7.500 Jahren zurück, später war die Gegend Teil der römischen Provinz Pannonia superior. Nach wechselnden Herrschaften wurde das Gebiet um 900 Teil des Großfürstentums Ungarn. Der Name Bildein erscheint bereits 1369 in einem königlichen Übereignungsbrief. Bis 1921 gehörte der Ort zu Ungarn, danach wurde er Österreich zugesprochen. Ober- und Unterbildein waren zeitweise mit Eberau verbunden, bevor sie sich 1993 wieder als eigenständige Gemeinde formierten.
Prägend für Bildein ist die katholische Pfarrkirche zum heiligen Vitus. Ein besonderes Museum, das burgenländische Geschichte(n)haus, erzählt die Geschichte des Bundeslandes seit 1921. Ein frei zugängliches Labyrinth markiert den Beginn des Bildeiner Grenzerfahrungsweges. Die Gemeinde lebt vor allem von Landwirtschaft und Weinbau.