Miltach liegt im Bayerischen Wald, eingebettet in die Regensenke, einer bergigen Landschaft mit Wanderwegen und in der Nähe des Skigebiets am Großen Arber. Der Ort wird von den Flüssen Regen und Perlbach durchzogen, die hier zusammenfließen. Mit 26 Gemeindeteilen und Gemarkungen wie Allmannsdorf oder Altrandsberg erstreckt sich die Gemeinde über ein weitläufiges Gebiet.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr als Miltaha, später wechselte er mehrfach die Besitzer: Grafen von Bogen, Markgrafen von Cham und schließlich die Freiherren von Schönprunn, die über Jahrhunderte prägend waren. Schloss Miltach entstand vermutlich um, während Kriege wie der Löwlerkrieg oder der Landshuter Erbfolgekrieg Plünderungen brachten. Die heutige Gemeinde formte sich erst durch die bayerischen Verwaltungsreformen um.
Besonders bekannt ist Miltach für seinen Martiniritt im November, bei dem über Reiter mit geschmückten Pferden teilnehmen. Die Pfarrkirche St. Martin zeigt romanische und spätgotische Elemente, während Schloss Miltach und Schloss Altrandsberg mit Ausstellungen und Musikveranstaltungen kulturelle Höhepunkte setzen. Wirtschaftlich spielen traditionelle Handwerke wie die Schaumwaffel- oder Holzspielwarenfabrik eine Rolle, ergänzt durch moderne Dienstleister.