Burgebrach liegt im Osten des Steigerwalds, wo die Mittlere Ebrach in die Rauhe Ebrach mündet. Der Markt befindet sich an der Bundesstraße 22, etwa auf halber Strecke zwischen Bamberg und Ebrach. Er ist Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft und Teil der Metropolregion Nürnberg.
Erstmals als „Urbs Ebraha“ erwähnt, gehörte der Ort lange zum Bistum Würzburg und später zum Hochstift Bamberg. 1472 erhielt er das Marktrecht, und die umliegenden Orte wurden von seiner Urpfarrei betreut. Durch sumpfige Wiesen und Flussarme geschützt, blieb Burgebrach in mehreren Kriegen verschont, bis es im Dreißigjährigen Krieg von Schweden heimgesucht wurde. Mit der Säkularisation kam der Ort 1803 zu Bayern.
Die Pfarrkirche St. Vitus vereint gotische und barocke Elemente und beherbergt Stifterfiguren aus der Schule von Veit Stoß. Ein erhaltenes Torhaus aus dem Jahr 1720 dient heute als Rathaus. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Kirchweih und Quartalsmärkte prägen das Leben. Zudem gibt es mehrere Brauereien und eine bedeutende Musikhandelsfirma.