Lisberg liegt im Steigerwald und wird vom Fränkischen Marienweg durchzogen. Die Gemeinde besteht aus vier Gemeindeteilen, darunter das namensgebende Pfarrdorf und die Einöde Neumühle. Nachbarorte sind unter anderem Bischberg und Burgebrach, während die Gemarkung Lisberg in zahlreiche Flurstücke unterteilt ist.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 820 durch eine Schenkungsurkunde, die auch die Burg Lisberg nennt – eine der ältesten erhaltenen Burgen Deutschlands. Später wechselten die Besitzer zwischen protestantischen und katholischen Linien der Freiherren von Münster, bis die Herrschaft 1806 an Bayern überging. Seit 1978 vereint die Gemeinde die ehemaligen Orte Lisberg und Trabelsdorf.
Bekannt ist Lisberg vor allem für seine Burg und die jährlichen Kirchweihen, die als Kerwa gefeiert werden. Die jüdische Gemeinde hinterließ Spuren wie einen Friedhof und eine Synagoge, die heute nicht mehr besteht. Die Burg befindet sich in Privatbesitz und prägt das Ortsbild, während die Umgebung mit dem Steigerwald Wander- und Naturerlebnisse bietet.