Deggendorf liegt in Niederbayern an der Mündung der Isar in den Donau. Die Stadt ist umgeben von einer fruchtbaren Landschaft und wird vom Fluss Isar durchzogen, der hier in den mächtigen Strom mündet. Mit seiner Lage an wichtigen Handelswegen entwickelte sich der Ort zu einem zentralen Punkt in der Region.
Die Stadt wurde im Jahr 1002 vom späteren Kaiser Heinrich II. für das Kloster Niedermünster in Regensburg gegründet. Im Mittelalter profitierte Deggendorf von der Herrschaft der Wittelsbacher, die ihr Handelsrechte verliehen und die Stadt erweiterten. Im Dreißigjährigen Krieg und während der Pest verlor sie zwei Drittel ihrer Bewohner, doch sie erholte sich dank der umliegenden Landwirtschaft. Barocke Bauwerke wie die Grabkirche prägen heute das Stadtbild.
Deggendorf ist bekannt für seine barocke Architektur, darunter die Grabkirche mit ihrer markanten Turmspitze. Die Wallfahrtskirche Maria Schmerzhafte Muttergottes auf dem Geiersberg zieht Besucher an. In der Nähe befindet sich das Benediktinerkloster Metten mit seiner sehenswerten Bibliothek. Die Stadt verbindet historische Pracht mit einer lebendigen Kultur und liegt in einer reizvollen Flusslandschaft.