Moos liegt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, eingebettet in die Region Donau-Wald, wo die Isar in die Donau mündet. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemarkungen, Moos und Langenisarhofen, und umfasst 15 Gemeindeteile. Das Gebiet ist geprägt von der Flusslandschaft an der Isarmündung, die auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet bildet.
Die Geschichte von Moos reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als das Gut Moos als Lehen des Klosters Niederaltaich erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert entstand die Veste Moos, die später von den Grafen von Preysing übernommen wurde. Erst 1848 endete die adelige Herrschaft, und Moos wurde zu einer eigenständigen Landgemeinde. Durch die Gebietsreform 1978 wurde die benachbarte Gemeinde Langenisarhofen eingegliedert.
Heute ist Moos bekannt für sein Wasserschloss und die katholische Pfarrkirche in Kurzenisarhofen, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Die Brauerei Arcobräu, eine der größeren in Niederbayern, prägt die lokale Wirtschaft. Persönlichkeiten wie der letzte Salzburger Hofmaler Andreas Nesselthaler oder die Ordensfrau Patrona Schwaiger stammen aus der Region. Ein modernes Infohaus an der Isarmündung informiert über den einzigartigen Auwald-Lebensraum.