Metten liegt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, etwa fünf Kilometer westlich der Stadt Deggendorf, direkt am linken Donauufer. Die Gemeinde befindet sich dort, wo die sanften Hügel des Bayerischen Waldes in die weite Donauebene übergehen. Zu den Nachbarorten zählen unter anderem Offenberg, Bernried und Grafling, während jenseits des Flusses Stephansposching liegt.
Die Geschichte Mettens ist eng mit dem Benediktinerkloster St. Michael verbunden, das bereits um 766 gegründet wurde und lange Zeit als königliches Kloster galt. Der Ort erhielt 1051 das Recht, an bestimmten Feiertagen Märkte abzuhalten, und blieb bis zur Säkularisation 1803 unter der Herrschaft des Klosters. Nach der Wiederherstellung des Klosters 1830 erlebte der Ort durch Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg einen deutlichen Bevölkerungszuwachs und wurde 1966 zum Markt erhoben.
Das Kloster St. Michael prägt bis heute das Ortsbild und ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Region. Ein weiteres kulturelles Highlight ist die Wallfahrt zur Waldkapelle „Trösterin der Betrübten“ in Mettenbuch, die auf eine angebliche Wunderheilung im 19. Jahrhundert zurückgeht. Die Gemeinde ist zudem bekannt für ihre Bildungseinrichtungen, darunter ein Gymnasium mit Internat, und für die erste reine Fahrradstraße Niederbayerns, die den Radverkehr nach Deggendorf sicherer macht. Persönlichkeiten wie der Fußballtorwart Sepp Maier oder der Theologe Johannes Hartl stammen aus Metten.