Dippoldiswalde liegt im Osterzgebirge, etwa 20 Kilometer südlich von Dresden, und wird von der Roten Weißeritz durchflossen. Als Große Kreisstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bildet sie eines der drei Mittelzentren der Region und liegt auf halbem Weg zwischen der tschechischen Grenze und der Landeshauptstadt. Mit rund 14.000 Einwohnern ist sie eine der größeren Städte im Erzgebirge.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dippoldiswalde 1218, doch bereits im 12. Jahrhundert gab es hier Bergbauaktivitäten. Die Stadt war lange Zeit ein Verwaltungszentrum, zunächst als Sitz des Amtes Dippoldiswalde und später als Kreisstadt des Weißeritzkreises. Im Mittelalter prägten Silberbergbau und zwei bedeutende Kirchen das Bild, darunter die erhaltene Nikolaikirche aus dem 13. Jahrhundert.
Heute besticht Dippoldiswalde durch seine historische Altstadt mit der Nikolaikirche und dem spätromanischen Westturm der Marienkirche. Die Stadt ist umgeben von waldreichen Tälern und ehemaligen Bergbaugebieten. Zu ihren Ortsteilen zählen staatlich anerkannte Erholungsorte wie Malter und Seifersdorf, die zum sanften Tourismus beitragen.