Bannewitz liegt südwestlich von Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Gemeinde grenzt im Süden an Ortsteile von Kreischa, im Südwesten an Teile der Stadt Rabenau, im Westen an Freital und im Norden und Nordosten an die Landeshauptstadt Dresden. Sie besteht aus den vier Ortschaften Bannewitz, Possendorf, Goppeln und Rippien, die wiederum mehrere Ortsteile umfassen. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln und dem Elbtal in der Nähe.
Die erste urkundliche Erwähnung als slawische Siedlung „Panewycz“ stammt aus dem Jahr. Bannewitz gehörte einst zur Amtshauptmannschaft Dresden, Possendorf hingegen zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. Nach der Eingliederung in den Kreis Freital und später in den Weißeritzkreis wurde die Gemeinde 1999 durch die Fusion von Possendorf und Bannewitz vergrößert. Seit 2008 gehört sie zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Das markanteste Bauwerk ist der Malakowturm des Marienschachts, der auch im Wappen der Gemeinde erscheint. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Nöthnitz mit seinem Park, die Possendorfer Kirche mit ihrem hohen Turm und die Bannewitzer Kirche, die einst als Schule diente. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Bräunlingen in Baden-Württemberg und Dubí in Tschechien. Ein reges Vereinsleben, darunter Sport- und Musikvereine, prägt das kulturelle Bild. Die ehemalige Windbergbahn verband einst die Region mit Dresden und diente dem Steinkohletransport.