Eichenbühl liegt im Norden Bayerns, wo der Bayerische Untermain an den Odenwald grenzt und der Spessart beginnt. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln und Tälern, der höchste Punkt ist die Guggenberger Höhe mit über vierhundert Metern, während der tiefste Punkt an der Erf auf etwa hundertfünfzig Meter liegt. Durch das Gemeindegebiet führt der Fränkische Marienweg.
Der Name Eichenbühl verweist auf einen mit Eichen bewachsenen Hügel, was auf die mittelhochdeutsche Sprache zurückgeht. Früher gehörte der Ort zum Erzstift Mainz, wechselte dann mehrfach die Herrschaft und kam schließlich zu Bayern. Heute setzt sich die Gemeinde aus mehreren Ortsteilen zusammen, die erst in den siebziger Jahren eingemeindet wurden.
Besonders bekannt ist Eichenbühl für sein jährliches Bergrennen, das Motorsportfans aus der ganzen Region anzieht. Die Gemeinde beherbergt auch einen Golfclub und mehrere Sportanlagen. Ein Windpark mit großen Anlagen erzeugt Ökostrom, und die beiden Kirchen St. Cäcilia und St. Valentin prägen das Ortsbild.