Amorbach liegt im Odenwald, eingebettet in ein waldreiches Tal, das von der Mud durchflossen wird. Die Stadt erstreckt sich von etwa 150 Metern Höhe an der Mud bis zu 506 Metern auf der Boxbrunner Höhe. Mit rund 4000 Einwohnern ist sie eine der kleineren Städte in der Region.
Die Wurzeln Amorbachs reichen bis zu einem Benediktinerkloster zurück, das sich im Laufe der Zeit zu einer Siedlung entwickelte und 1253 zur Stadt erhoben wurde. Der Name wechselte von Amerbach über Ammerbach schließlich zu Amorbach. Im Grenzgebiet zwischen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg wechselte die Stadt mehrfach die Landesherrschaft, gehörte lange zu Kurmainz und wurde erst 1816 bayerisch. Durch Eingemeindungen wie Boxbrunn, Beuchen und Reichartshausen wuchs das Stadtgebiet.
Prägend für Amorbach ist der rote Buntsandstein, der nicht nur die Landschaft, sondern auch viele historische Gebäude und Denkmäler kennzeichnet. Die Stadt liegt im Naturpark Bayerischer Odenwald und ist Teil eines geschützten Landschaftsraums mit artenreichen Bachtälern. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das ehemalige Kloster und die Zittenfeldener Quelle als Naturdenkmal.