Flossenbürg liegt im Oberpfälzer Wald nahe der tschechischen Grenze, wo der Ort an die Nachbargemeinde Lesná grenzt. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern und umfasst mehrere Gemeindeteile wie Altenhammer und Rückersmühle. Bekannt ist Flossenbürg auch für seine Granitvorkommen, die einst von KZ-Häftlingen abgebaut wurden.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr, wobei sein Name auf einen alten Gewässernamen zurückgeht und sich auf Kaiser Friedrich Barbarossa bezieht. Die Burg Flossenbürg, eine Festung der Hohenstaufen, prägte lange die Geschichte der Region. Später gehörte der Ort zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und kam schließlich zum Kurfürstentum Bayern. Das Konzentrationslager Flossenbürg bestand von bis und war Teil eines größeren Lagersystems.
Die Ruine der Burg Flossenbürg gilt als Wahrzeichen des Ortes und der gesamten Region. Neben der Gedenkstätte für das ehemalige KZ gibt es eine Sühnekapelle und zwei Kirchen. Im Gaistal lädt der Große Gaisweiher mit einer Naturbadestelle und Campinganlage zum Verweilen ein. Jährlich findet ein internationales Jugendtreffen statt, das an die Opfer des Konzentrationslagers erinnert.