Freden liegt im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen, eingebettet zwischen den Höhenzügen Selter und Sackwald. Der Ort erstreckt sich entlang der Leine, die ihn von anderen Siedlungen trennt, und ist von waldreichen Gebieten umgeben. Südöstlich befindet sich Alfeld, nordwestlich Bad Gandersheim.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Freden im Jahr als Fredenon, ein Archidiakonbezirk mit Grafschaftsrechten. Archäologische Funde belegen jedoch eine viel ältere Besiedlung, darunter ein Rentierjäger-Lagerplatz aus der Zeit vor etwa Jahren. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Bistum Hildesheim, das später weltliche Rechte erhielt. Die Herren von Freden errichteten die Burg Hausfreden, die jedoch im Zuge von Konflikten zerstört wurde. Nach der Hildesheimer Stiftsfehde fiel Freden zeitweise an das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.
Prägend für Freden war die industrielle Entwicklung im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Eine Gussglasfabrik und ein Kalkwerk entstanden, später kam ein Kalischacht hinzu. Die wirtschaftliche Blüte zeigte sich in der Zahl der Beschäftigten und der Infrastruktur wie der Eisenbahnanbindung. Heute ist Freden über die Bundesstraße 3 und die Leinetalstrecke gut erreichbar. Der Leine-Heide-Radweg führt durch den Ort, und die Umgebung mit ihren Höhenzügen lädt zu Wanderungen ein.