Glattfelden liegt im Zürcher Unterland, wo sich die Glatt kurz vor ihrer Mündung in den Rhein schlängelt. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile wie Schachen und Rheinsfelden und grenzt im Westen an Weiach, im Norden an die deutsche Gemeinde Hohentengen am Hochrhein. Auf ihrem Gebiet erhebt sich die Burgstelle Mangoldsburg, und eine Exklave namens Neuhus liegt in der Rheinaue.
Erstmals erwähnt wird der Ort durch die Grafen von Nellenburg, deren Wappen mit den drei Hirschstangen noch heute das Gemeindewappen prägt. Der Fluss Glatt gab dem Ort seinen Namen und prägte über Jahrhunderte das Leben der Bewohner. Später wurde Glattfelden durch Gottfried Keller bekannt, der hier seine Sommer verbrachte und dem heute ein Zentrum gewidmet ist.
Besonders sehenswert ist der Gottfried-Keller-Dichterweg mit seinem Aussichtspunkt Paradisgärtli. Das Kraftwerk Eglisau-Glattfelden in Rheinsfelden zeigt die Verbindung von Natur und Technik. Die Gemeinde blickt auf eine Reihe bekannter Persönlichkeiten zurück, darunter der Landschaftsmaler Johann Caspar Huber und der Lexikograph Josua Maaler.