Goch liegt im Nordwesten Nordrhein-Westfalens am linken Niederrhein, etwa 17 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt wird von der Niers durchflossen, die weiter südlich in die Maas mündet. Im Norden grenzt sie an Kleve und niederländische Gemeinden, im Osten an Uedem, im Süden an Weeze und im Westen an niederländische Orte wie Bergen und Gennep.
Der Name Goch taucht erstmals im 11. Jahrhundert als „Gohhe“ auf und deutet auf eine Auenlandschaft hin. Seit dem 13. Jahrhundert ist Goch als Stadt belegt, auch wenn das genaue Jahr der Stadtrechtsverleihung unklar bleibt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft mehrfach: Sie gehörte zu Geldern, Kleve, Brandenburg-Preußen, den Niederlanden und zeitweise zu Frankreich. Wirtschaftlich prägten Flachsanbau und -handel das Bild, später Industrieansiedlungen wie die Margarinewerke Jurgens & Prinzen.
Heute ist Goch vor allem durch seine historische Marienkirche bekannt, deren Kirchturm 1993 einstürzte und nach zehnjähriger Wiederaufbauzeit wieder steht. Die Stadt ist zudem ein Wallfahrtsort, der an den Missionar Arnold Janssen erinnert. Regelmäßig finden Flachsmarkt und andere Feste statt, während die Umgebung mit ihrer Flusslandschaft und den niederländischen Nachbarorten zum Verweilen einlädt.