Großsteinbach liegt im oststeirischen Hügelland, wo das Feistritztal breite Täler in die Landschaft schneidet. Der Fluss fließt auf etwa 300 Metern Höhe und bildet im Südwesten auf weiten Strecken die Grenze der Gemeinde. Nach Nordosten steigt das Gelände zu bewaldeten Höhen von über 400 Metern an. Die Fläche umfasst rund 21 Quadratkilometer, wobei fast die Hälfte landwirtschaftlich genutzt wird und fast ebenso viel aus Wald besteht.
Erstmals erwähnt wird Großsteinbach im Jahr 1395 im Reiner Stiftsurbar, während die Nachbarorte Kroisbach und Großhartmannsdorf bereits 1218 in einer Schenkungsurkunde auftauchen. Damals übergab Ulrich von Stubenberg seine Anteile an die Johanniter in Fürstenfeld. Die „Stainpacher pfarr“ ist seit 1400 bekannt. 1968 schlossen sich die drei Orte zur heutigen Großgemeinde zusammen.
Besonders bekannt ist Großsteinbach für sein einzigartiges Naturschutzgebiet, in dem die Schachblume wächst – eine seltene Pflanze, die fast nur hier vorkommt. Die Gemeinde bewahrt dieses Erbe durch die Berg- und Naturwacht, die während der Blütezeit für Besucher da ist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche zur hl. Magdalena, der Zeitgarten mit seiner römischen Sonnenuhr und eine alte Tabakhütte in Großhartmannsdorf. Sportlich bietet der Ort einen Freizeitsee, Tennisplätze und ein Stocksportzentrum.