Ilz liegt im fruchtbaren Ilztal an der linken Uferseite des Flusses Ilz, etwa 43 Kilometer östlich von Graz. Der Ort befindet sich in einem breiten Tal, das sich einen Kilometer weit erstreckt, und ist umgeben von sanften Hügeln. Nachbarorte wie Gleisdorf und Fürstenfeld liegen in der Nähe, wobei Ilz selbst im politischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld liegt. Die Gemeinde umfasst auch das ehemalige Nestelbach im Ilztal und grenzt an mehrere Nachbargemeinden in den Bezirken Südoststeiermark und Weiz.
Der Name Ilz geht auf den slawischen Begriff „Ilъnica“ zurück, was so viel wie „Lehmbach“ bedeutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1265 in einer Gerichtsurkunde, die Herbord von Fullnstein, Truchsess des Bischofs Bruno von Olmütz, ausstellte. Wirtschaftlich prägten Hopfenanbau und Obstbau das Bild, wobei der „Ilzer Weinler“, eine bekannte Apfelsorte, hier gezüchtet wurde. In der Zwischenkriegszeit spielte Ilz eine Rolle bei der Entstehung einer paramilitärischen Bauernwehr, die sich gegen politische Gegner richtete.
Ilz ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Schloss Feistritz, das bereits um 1200 als Wohnturm entstand und später saniert wurde. Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück und wurde mehrfach umgebaut, zuletzt mit einer Neugestaltung des Altarraums. Das Heimatmuseum, das aus einem Schulprojekt entstand, zeigt die lokale Geschichte. Die Gemeinde hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg stark entwickelt, mit Erweiterungen im Westen und Norden, und bleibt wirtschaftlich von Landwirtschaft, Gewerbe und Handel geprägt.