Guidel liegt an der bretonischen Atlantikküste im Département Morbihan, wo es von Flüssen wie der Laïta im Westen und dem Scaff im Nordosten eingerahmt wird. Im Norden grenzt es an Quimperlé, im Osten an Quéven, im Südosten an Plœmeur und im Westen an Clohars-Carnoët. Die Gemeinde erstreckt sich bis zur Küste und verbindet so Binnenland mit Meeresnähe.
Erstmals erwähnt wird Guidel in historischen Quellen als Ort mit prähistorischen Spuren, darunter zahlreiche Megalithanlagen wie die Dolmen von Lesvariel und der Menhir des Cinq Chemins. Später entwickelte sich die Gemeinde durch Landwirtschaft und Handel, bevor sie im 18. Jahrhundert mit der Befestigungsanlage Fort du Loch eine militärische Bedeutung erhielt.
Heute prägen historische Bauwerke das Bild, etwa die gotische Kapelle Saint-Mathieu aus dem 15. Jahrhundert oder das Château de Kerbastic aus derselben Zeit. Ein markantes Wahrzeichen ist der Tumulus von Kerméné mit seiner Statue. Persönlichkeiten wie der Brigadegeneral Jacques Pâris de Bollardière und der Politiker Jean-Yves Le Drian stammen von hier.