Hiddenhausen liegt in der Ravensberger Mulde zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, etwa fünf Kilometer nördlich von Herford und rund 20 Kilometer nordöstlich von Bielefeld. Die Werre bildet im Osten die Grenze, während der Brandbach im Westen vorbeifließt. Der tiefste Punkt liegt bei etwa 55 Metern, der höchste auf dem Schweichler Berg mit 165 Metern. Die Gemeinde ist stark zersiedelt und Teil einer durchgehenden Agglomeration mit Herford und Bünde.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der mittleren Steinzeit, doch eine kontinuierliche Besiedlung lässt sich erst ab dem 7. Jahrhundert nachweisen. Im Mittelalter entwickelte sich das Gebiet zu einem Geflecht kleiner sächsischer Bauerschaften, die später zu Dörfern wurden. Die heutige Gemeinde entstand erst 1969 aus einer Zusammenlegung mehrerer Gemeinden. Prägend war die Zeit als Teil der Grafschaft Ravensberg, in der die Leineweberei im 17. und 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle spielte.
Hiddenhausen besteht aus sechs ehemaligen Gemeinden, wobei Schweicheln-Bermbeck der bevölkerungsreichste Teil ist. Die Gemeinde ist bekannt für ihre fruchtbaren Lößböden, auf denen intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Ein markantes Bauwerk ist die evangelische Kirche in Alt-Hiddenhausen, die dem heiligen Gangolf geweiht ist. Die Landschaft wird von kleinen Tälern und Findlingen geprägt, die auf die Eiszeiten zurückgehen.