Hilden liegt im Übergangsbereich zwischen Rheinland und Bergischem Land, umgeben von den Großstädten Düsseldorf, Wuppertal und Solingen. Im Norden grenzt die Stadt an Erkrath, im Osten und Südosten an Solingen, im Süden an Langenfeld und im Westen an Düsseldorf. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf einer Niederterrasse, wobei der Bahnhof auf etwa 48 Meter über Normalnull liegt und die höchsten Punkte, Jaberg und Sandberg, in der Hildener Heide auf 107 bzw. 106 Meter erreichen. Hilden zählt zu den am dichtesten besiedelten Kommunen Deutschlands, mit einem fast vollständig bebauten Stadtgebiet und nur wenigen Grünflächen wie dem Stadtwald im Nordosten.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die späte Mittelsteinzeit zurück, doch eine dauerhafte Ansiedlung begann erst mit der Ankunft der Franken. Hilden wurde erstmals 1074 urkundlich erwähnt, als der Kölner Erzbischof Everger dem St.-Kunibert-Stift einen Zehnt aus dem Wald Hilden entzog. Der Name leitet sich vermutlich vom mittelniederdeutschen „helde“ ab, was „an der Halde“ oder „am Abhang“ bedeutet. Im Mittelalter entwickelte sich Hilden zu einem Dorf mit einer Kirche, einem Herrenhof und später einem Adelsitz, dem Haus Horst, das als Wasserburg errichtet wurde.
Hilden prägt vor allem sein historisches Zentrum mit Bauwerken wie der Jacobikirche aus dem 13. Jahrhundert und dem Ensemble „Hackenhof“, das heute ein Weinlokal beherbergt. Der „Hohen Hof“ mit dem Konradsgut aus dem 16. Jahrhundert gehört ebenfalls zu den markanten Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist bekannt für ihre sternförmige Ausdehnung, die in die Himmelsrichtungen Mitte, Nord, Süd, Ost und West unterteilt wird. Trotz der dichten Bebauung bleibt der Hildener Stadtwald ein wichtiger Rückzugsort in der Umgebung.