Erkrath liegt im Übergangsbereich zwischen dem Niederrheinischen Tiefland und dem Niederbergischen Land, östlich von Düsseldorf. Die Stadt erstreckt sich über hügeliges Gelände, das von der Düssel durchflossen wird, einem Fluss, der hier noch naturbelassen ist. Die höchste Erhebung bilden die Willbecker Höhen mit über 160 Metern, während die westliche Grenze zu Düsseldorf auf etwa 46 Metern Höhe liegt. Bekannt ist die Stadt vor allem als Fundort des Neandertalers im gleichnamigen Tal, das teilweise zu ihrem Gebiet gehört.
Die erste schriftliche Erwähnung Erkraths stammt aus dem Jahr 1148, als der Ort in Urkunden des Stiftes Werden als „Elekeroide“ auftaucht. Prägend für die Entwicklung waren die Wasserburgen Haus Morp und Haus Brück, die bereits im 12. und 13. Jahrhundert erwähnt wurden. Lange Zeit war Erkrath ein kleiner Ort im Herzogtum Berg, bis es 1898 aus der Landgemeinde Gerresheim ausgegliedert wurde. Ein bedeutender Einschnitt war die Eingliederung von Hochdahl im Jahr 1975, während der Ortsteil Unterbach an Düsseldorf fiel.
Heute ist Erkrath vor allem durch seine drei Stadtteile Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus geprägt. Besonders bekannt ist das Neandertal mit seinem Naturschutzgebiet und der Fundstelle des Neandertalers. Historisch bedeutsam sind auch die Dammermühle und das Heiligenhäuschen am Römerweg. Die Stadt verbindet ländlichen Charme mit städtischer Infrastruktur und liegt in einer klimatisch milden Region, die von atlantischen Einflüssen geprägt ist.