Hřensko liegt im Norden Tschechiens, eingebettet zwischen den Elbe-Sandsteinbergen und dem Nationalpark Böhmische Schweiz. Der Ort liegt am Zusammenfluss von Kamenice und Elbe, dort wo das Elbtal am tiefsten ins Land einschneidet. Mit nur etwa Metern über dem Meeresspiegel ist es die tiefstgelegene Gemeinde des Landes. Direkt an der Grenze zu Deutschland grenzt es an deutsche Orte wie Bad Schandau und Schöna.
Die Siedlung entstand im 15. Jahrhundert als Handelsplatz und trug zunächst den Namen eines Wirtshauses am Hornichen-Berg. Der Name wandelte sich über Jahrhunderte von Horniss Kraczmer zu Hřensko. Heute ist der Ort vor allem ein Tor zum Nationalpark, der mit seinen Felsformationen und Schluchten Besucher anzieht.
Berühmt ist Hřensko für die Kamenice-Schlucht und die Pravčická brána, die größte natürliche Sandsteinbrücke Europas. Die spätbarocke Kirche des Heiligen Johannes von Nepomuk prägt das Ortsbild. In der Filmwelt wurde die Pravčická brána durch „Die Chroniken von Narnia“ bekannt. Ein bekannter Sohn des Ortes ist der Chemiker Erich Clar.