Kallham liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel auf etwa 400 Metern Höhe und erstreckt sich über knapp 27 Quadratkilometer, von denen der Großteil landwirtschaftlich genutzt wird. Der Ort ist Teil des Bezirks Grieskirchen und grenzt an Gemeinden wie Neumarkt im Hausruckkreis. Mit seinen sanften Hügeln und ausgedehnten Feldern prägt die ländliche Landschaft das Bild.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kallham um 1120, als es noch zum Herzogtum Bayern zählte. Später gehörte es zu Österreich und wurde schließlich dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugeordnet. Die Geschichte war von wechselnden Herrschaften geprägt, darunter die Napoleonischen Kriege und die Eingliederung in den „Gau Oberdonau“ während der NS-Zeit. Seit 1945 gehört Kallham wieder zu Oberösterreich.
Besonders sehenswert ist die barocke Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, die zwischen 1713 und 1718 mit dem Turm einer älteren gotischen Kirche entstand. Das Schloss Erlach, heute nur noch als Ruine erhalten, prägte einst die Region. Musikalisch sind die Trachtenkapelle und der Musikverein Kimpling aktiv. Persönlichkeiten wie der Dichter Matthias Altmann oder der Widerstandskämpfer Matthias Spanlang stammen aus Kallham.