Kamýk liegt im Böhmischen Mittelgebirge, eingebettet zwischen den Städten Litoměřice, Ústí nad Labem und Prag. Die Gemeinde ist von einer hügeligen Landschaft geprägt, in der sich vulkanische Felsen wie der Plešivec erheben. Diese Basaltformationen prägen das Bild der Umgebung und bieten markante Aussichtspunkte.
Erstmals erwähnt wird der Ort unter dem Namen Kamaik, wobei seine Geschichte eng mit der gleichnamigen Burg verbunden ist. Diese mittelalterliche Ruine auf einem Basaltfelsen wurde zum Wahrzeichen des Dorfes und zeugt von der strategischen Bedeutung der Lage. Später entwickelte sich Kamýk vor allem als ländliche Siedlung, umgeben von den typischen Hügeln des Mittelgebirges.
Heute ist Kamýk vor allem für seine Burgruine bekannt, die auf einem markanten Felsen thront. Daneben zieht das Naturschutzgebiet Plešivec mit seiner markanten Basaltkuppe Besucher an. Ein weiteres Highlight ist die Kapelle St. Johannes des Täufers, die im 17. Jahrhundert am Fuße des Plešivec errichtet wurde und mit ihrer schlichten Architektur beeindruckt.