Manderscheid liegt in der Vulkaneifel zwischen der Lieser im Osten und der Kleinen Kyll im Westen. Die Stadt ist von vulkanischen Landschaften geprägt und beherbergt das größte Wacholderschutzgebiet der Eifel nordöstlich des Ortskerns. Zu Manderscheid gehören der Hauptort sowie der Stadtteil Niedermanderscheid und mehrere Wohnplätze wie der Birkenhof und der Sonnenhof.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung finden sich aus der Steinzeit, später hinterließen Kelten und Römer ihre Spuren. Manderscheid wurde erstmals im Jahr 973 urkundlich erwähnt und erhielt 1332 Stadtrechte. Im Mittelalter war es Sitz der Grafen von Manderscheid und gehörte zum Kurfürstentum Trier. Nach französischer und preußischer Herrschaft wurde es 1946 Teil von Rheinland-Pfalz.
Die Stadt ist bekannt für ihre beiden Burgen, die Ober- und Niederburg, sowie für den Burgenklettersteig und das Maarmuseum. Jährlich findet das Manderscheider Burgenfest statt, und der Ort ist Teil des Eifelsteigs und des Lieserpfads. Die traditionelle Mundart Manderscheider Platt gehört zu den moselfränkischen Dialekten und weist besondere Lautverschiebungen auf.