Lena liegt in der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens, umgeben von Mieres im Norden, der Provinz León im Süden, Riosa und Quirós im Westen sowie Aller im Osten. Durch das Gebiet fließen mehrere Flüsse wie der Huerna, Pajares, Caudal und Aller, die einst zum Flößen genutzt wurden. Die Landschaft wird von hohen Bergen geprägt, darunter der Peña Ubiña mit über 2.400 Metern und der El Siete mit über 2.300 Metern.
Erste schriftliche Spuren von Lena stammen aus dem 9. Jahrhundert, als unter den Königen Ramiro I. und Ordoño I. die Wallfahrtskirche Santa Cristina de Lena entstand. Später, im Jahr 1266, wurde die Gemeinde in einer Urkunde von Alfonso X. offiziell bestätigt. Ein schwerer Eisenbahnunfall ereignete sich 1950 in Viḷḷayana, als ein Nachtschnellzug entgleiste und zahlreiche Todesopfer forderte. Wirtschaftlich war Lena lange von der Landwirtschaft und dem Flussverkehr geprägt.
Die Gemeinde besteht aus 24 Parroquias, darunter der Hauptort Pola de Lena. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt ein römisches Mosaik aus einer Villa in Vega de Ciego, das heute im Archäologischen Museum von Asturien zu sehen ist. Die Kirche Santa Cristina de Lena aus dem 9. Jahrhundert ist ein weiteres bedeutendes Bauwerk. Jedes Jahr im Juli wird gemeinsam mit Quirós das „Fiesta del Cordero a la Estaca“ gefeiert, ein Fest mit traditionellen Tänzen, Musik und regionalen Speisen. Die Musikerin Mapi Quintana, bekannt für ihre Arbeit im Jazz- und Weltmusikbereich, stammt ebenfalls aus Lena.