Moritzburg liegt in der Mitte Sachsens, eingebettet in ein hügeliges Landschaftsschutzgebiet mit ausgedehnten Teichen und Wäldern. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Meißen und ist etwa dreizehn Kilometer von Dresden entfernt. Das Gelände steigt von 124 bis auf 312 Meter über dem Meeresspiegel an und wird dem Westlausitzer Hügel- und Bergland zugerechnet.
Ursprünglich bestand der Ort aus der Landgemeinde Eisenberg und dem namensgebenden Schloss Moritzburg mit seinen Ländereien. Erst 1934 erhielt die Gemeinde ihren heutigen Namen, nachdem sie zuvor Eisenberg-Moritzburg hieß. In der DDR-Zeit wurde Moritzburg als Ausbildungsort für vietnamesische Kinder und Jugendliche bekannt, die später in ihr Heimatland zurückkehrten. Auch der legendäre „Schatz der Sachsen“ wurde während dieser Zeit im Wald versteckt.
Das Jagd- und Barockschloss Moritzburg prägt das Bild des Ortes und zieht Besucher aus aller Welt an. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Fasanenschlösschen, das Haus des Pferdes und das Käthe-Kollwitz-Haus. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Hengstparade und das Moritzburger Fisch- und Waldfest ergänzen das kulturelle Angebot. Persönlichkeiten wie Käthe Kollwitz, die hier starb, oder August der Starke, der das Schloss zu einem prunkvollen Jagdschloss umbauen ließ, sind eng mit Moritzburg verbunden.