Radebeul liegt im Elbtal zwischen Dresden und Meißen, eingebettet zwischen dem Fluss im Süden und den Weinhängen im Norden. Die Stadt erstreckt sich entlang der alten Poststraße und besteht aus acht historischen Dorfkernen sowie zwei Villenvierteln. Mit ihren etwa 34.000 Einwohnern auf rund 26 Quadratkilometern ist sie die einwohnerstärkste Stadt im Landkreis Meißen und gehört zu den größten Mittelzentren der Dresdner Region.
Die Gegend war schon früh durch Weinbau geprägt, doch ihre heutige Bedeutung als Wohn- und Villenstadt entwickelte sich vor allem im 19. Jahrhundert. Der Name „Sächsisches Nizza“ geht auf einen Ausspruch König Johanns zurück, der die reizvolle Lage des Ortes lobte. Radebeul profitierte von seiner Nähe zu Dresden und Meißen, wo es als beliebte Wohngegend für die Dresdner Bevölkerung galt.
Bekannt ist Radebeul für seine Weinberge, die zu den Steillagen zählen, sowie für seine historischen Villen und Gärten. Die Stadt pflegt eine lebendige Weinkultur und beherbergt mehrere traditionsreiche Weingüter. Die Landschaft mit ihren Tälern und Hängen bietet zudem Erholungsmöglichkeiten. Die Mischung aus Weinbau, Architektur und grüner Umgebung macht Radebeul zu einem besonderen Ort in Sachsen.