Parsberg liegt in der hügeligen Kuppenalb der Oberpfalz, wo sich die Schwarze Laber tief in Kalk- und Dolomitgestein des Weißen Jura eingeschnitten hat. Weiße Jurafelsen und Dolinen prägen die Landschaft, während der Fluss das Stadtgebiet in zwei Teile teilt. Die Gemarkung umfasst mehrere Gemeindeteile wie Darshofen und Herrnried, die sich über ein weitläufiges Gebiet verteilen.
Erstmals 1205 als „Castrum Bartesperch“ erwähnt, war Parsberg lange Sitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts, das 1730 ausstarb. Brände und Kriege prägten die Geschichte, doch der Bahnbau 1872 brachte wirtschaftlichen Aufschwung. Nach Eingemeindungen wie Rudenshofen und Darshofen erhielt der Ort 1952 die Stadtrechte.
Die Burgruine auf dem Burgberg und das Burgmuseum mit heimatkundlichen Sammlungen sind zentrale Sehenswürdigkeiten. Die Stadt pflegt eine Partnerschaft mit Vic-le-Comte in Frankreich und liegt in einem Landschaftsschutzgebiet, das die typische Juralandschaft bewahrt.