Plánice liegt im Westen Tschechiens, eingebettet in eine hügelige Landschaft am Fluss Úslava. Die Stadt befindet sich am Rand des Naturparks Plánický hřeben und des Nepomucká vrchovina. Sie ist umgeben von Orten wie Újezd u Plánice im Norden oder Zborovy im Osten. Die Verkehrsanbindung erfolgt über Straßen, die sich im Stadtgebiet kreuzen.
Erstmals erwähnt wurde Plánice im Jahr 1144 im Zusammenhang mit der Gründung eines Zisterzienserklosters. Nach dessen Zerstörung durch die Hussiten wurde der Ort zu einem Zentrum weltlicher Herrschaft, das verschiedene Adelsfamilien prägten. Im 18. Jahrhundert ließ ein Graf Martinic eine Basilika auf einem nahegelegenen Hügel errichten. Später wechselte die Herrschaft an die Grafen Wallis, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Einfluss auf die Region hatten.
Die Stadt besticht durch barocke Bauwerke wie die Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Nicov oder die Pfarrkirche St. Blasius. Ein Museum erinnert an František Křižík, einen bedeutenden Erfinder und Unternehmer. Zudem pflegt Plánice Partnerschaften mit Orten in Deutschland und der Schweiz. Die malerische Umgebung und historische Stätten machen den Ort zu einem kulturellen Anziehungspunkt.