Quesada ist ein kleines Bergstädtchen in der Provinz Jaén, das sich im Süden Andalusiens befindet. Es liegt teilweise im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas und erhebt sich auf etwa 675 Meter über dem Meeresspiegel. Die Provinzhauptstadt Jaén ist etwa 75 Kilometer entfernt und in westlicher Richtung zu erreichen. Das Klima ist im Winter mild, während die Sommer warm bis heiß ausfallen. Die Niederschläge sind gering und verteilen sich hauptsächlich auf die Monate außerhalb des Sommers.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Zusammenhang mit seiner bergigen Landschaft und den umliegenden Weilern wie Belerda, Collejares oder El Cortijuelo. Über die Jahrhunderte hinweg prägte die ländliche Struktur mit Einzelgehöften das Leben der Bewohner. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde vor allem von der Landwirtschaft und der Viehzucht, die sich an die karge Umgebung anpassten.
Das Stadtbild wird von historischen Bauwerken wie der Peter-und-Paul-Kirche und dem Rathaus geprägt. Besonders bekannt ist das Heiligtum der Jungfrau von Tiscar sowie die Cueva del Agua de Tíscar, ein Naturdenkmal. Das Museum Zabaleta widmet sich dem Werk des Malers Rafael Zabaleta, der hier geboren wurde. Auch der Radrennfahrer Juan Sánchez stammt aus Quesada.