Reichenfels liegt im Oberen Lavanttal, eingebettet zwischen Packalpe und Seetaler Alpen. Nördlich der Gemeinde verläuft die Grenze zur Steiermark. Das rund 87 Quadratkilometer große Gebiet zählt vier Ortsteile, darunter den namensgebenden Hauptort.
Der Name geht auf Gold- und Silberfunde zurück, die bereits die Römer nutzten. Im Mittelalter blühte der Ort durch den Bergbau auf. Seit dem 11. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Bistum Bamberg, bis es 1759 unter Maria Theresia an Österreich fiel. 1457 erhielt Reichenfels das Marktrecht, die heutige Gemeinde entstand 1850.
Prägend sind die Burgruine und die Jakobuskirche mit romanischen und barocken Elementen. Die St.-Peter-Kirche zählt zu den ältesten des Tals. Wirtschaftlich dominiert die Holzwirtschaft, ergänzt durch Sommertourismus. Ein bekanntes Fest ist nicht überliefert, doch die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit Aurachtal in Deutschland.