Rödinghausen liegt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen, eingebettet zwischen dem Wiehengebirge und dem Ravensberger Hügelland. Die Gemeinde grenzt im Norden an das Wiehengebirge, dessen Kamm ihre natürliche Grenze bildet, während die Else im Süden fließt. Mit dem Nonnenstein erreicht das Gebiet eine Höhe von 274 Metern, während die tiefste Stelle im Elsetal bei 68 Metern liegt. Die Kirche im Hauptort befindet sich auf 150 Metern Höhe.
Die ersten Spuren einer Besiedlung reichen bis ins Jahr 851 zurück, doch als Gemeinde existiert Rödinghausen erst seit 1969, als fünf zuvor eigenständige Dörfer zusammengeschlossen wurden. Das fruchtbare Ravensberger Land prägte über Jahrhunderte die Landwirtschaft, während der Sandsteinabbau im Wiehengebirge eine weitere wirtschaftliche Grundlage bildete.
Heute ist Rödinghausen vor allem durch seine landschaftliche Vielfalt bekannt: dichte Wälder im Norden wechseln sich mit fruchtbaren Feldern im Süden ab. Das Vossholz und der Nonnenstein bieten Wanderwege, während die Else und ihre Zuflüsse wie der Kilverbach das Bild der Gemeinde prägen. Die Ortsteile Bruchmühlen, Schwenningdorf und Bieren spiegeln die historische Entwicklung wider.