Ryde liegt an der Nordostküste der Isle of Wight, einer englischen Insel in der Irischen See. Die Stadt entstand aus der Vereinigung zweier Dörfer und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Seebad. Mit etwa Einwohnern ist sie nach Newport die zweitgrößte Siedlung der Insel.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück, als Upper Ryde und Lower Ryde zusammenwuchsen. Prägend wurde der Bau der ersten Seebrücke Großbritanniens, des Ryde Pier, der bis heute als wichtiger Verkehrsknotenpunkt dient. Von hier aus verkehren Fähren und ein Hovercraft nach Portsmouth und Southsea, während die Eisenbahn der Insel in Richtung London führt.
Ryde besticht durch historische Bauwerke wie das Ryde Castle, ein um 1840 errichtetes Privathaus an der Promenade, das heute als Hotel dient. Auch der Beldornie Tower, ein Gutshaus aus dem frühen 17. Jahrhundert, prägt das Stadtbild. Berühmte Persönlichkeiten wie der Regisseur Anthony Minghella stammen aus Ryde, das zudem durch kulturelle Verbindungen wie das Lied „Ticket to Ride“ bekannt ist.