Salenstein liegt im Schweizer Kanton Thurgau am Südufer des Untersees, gegenüber der Insel Reichenau. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Salenstein, Mannenbach und Fruthwilen und erstreckt sich auf einer Terrasse des Seerückens zwischen Berlingen und Ermatingen. Die Landschaft wird vom nahen See und dem sanften Hügelland geprägt.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr. Der Name könnte sich auf den dunklen Sandstein beziehen, auf dem eine Burg stand, oder auf Weiden, die früher in der Gegend wuchsen. Im Mittelalter herrschten Ministeriale der Abtei Reichenau über die Region, die mehrere Burgen errichteten. Später entwickelte sich eine bescheidene Wirtschaft mit Reben, Obst und einer Heimindustrie. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss Arenenberg zur Exilresidenz von Hortense, der Adoptivtochter Napoleons.
Heute prägen fünf erhaltene Schlösser das Bild, darunter Arenenberg und Eugensberg. Die Gemeinde ist bekannt für ihre bevorzugte Wohnlage und gehört zu den steuergünstigsten im Kanton. Persönlichkeiten wie Eugène de Beauharnais, Napoleon III. und die Sängerin Anneliese Rothenberger lebten hier. Die Dörfer sind Teil des Inventars schützenswerter Ortsbilder.