Salzkotten liegt im Süden Ostwestfalens, wo sich die flache Westfälische Bucht allmählich zu den Paderborner Hochflächen erhebt. Die Stadt erstreckt sich vom breiten Lippetal im Nordwesten bis zu den sanften Hängen des Almetals im Südosten. Ihre Gemarkung reicht von den sandigen Böden der Oberen Lippetalung bis zu den fruchtbaren Lössflächen der Hellwegbörden. Der tiefste Punkt liegt bei 81 Metern, der höchste bei 263 Metern, während das Rathaus auf 96 Metern Höhe thront. Die Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Wäldern und Äckern, die zusammen über vier Fünftel des Stadtgebiets einnehmen.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, als Menschen am heutigen Thüle siedelten. Im Mittelalter wurde Salzkotten durch Salzquellen und die damit verbundene Siedetätigkeit bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung der Salzgewinnung datiert ins Jahr 1160, als ein Kloster Häuser zum Salzsieden erhielt. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen um die Region zwang ein Paderborner Bischof die umliegenden Dorfbewohner, sich an den Salzquellen anzusiedeln. 1247 erhielt der Ort Stadtrechte, doch Brände und Kriege – darunter die Zerstörung durch hessische Truppen im Dreißigjährigen Krieg – prägten immer wieder die Geschichte.
Heute zeigt sich Salzkotten als eine Stadt mit historischem Kern und ländlichem Umland. Ein markantes Zeichen ist der Kütfelsen auf dem Marktplatz, eine Kalksinterbildung aus jüngerer erdgeschichtlicher Zeit. Die ehemalige Saline erinnert an die wirtschaftliche Bedeutung des Salzes. In der Umgebung wechseln sich sanfte Hügel mit weiten Feldern ab, während die Stadt selbst mit ihrer mittelalterlichen Prägung und den späteren Erweiterungen durch die Eingemeindung ehemaliger Dörfer wie die „Vereinigten Staaten“ bekannt ist.