Scheinfeld liegt im Steigerwald am Fluss Scheine, einem linken Oberlauf des Laimbachs. Die Stadt befindet sich am Südwestabhang des bewaldeten Höhenzugs und ist umgeben von mehreren Nachbargemeinden wie Oberscheinfeld, Burghaslach und Markt Bibart. Mit seinen Gemarkungen wie Burgambach oder Schwarzenberg erstreckt es sich über ein Gebiet mit typisch fränkischer Landschaft.
Erstmals taucht der Ort im 8. oder 9. Jahrhundert als „Scegifeldum“ in einer Urkunde auf, wobei der Name auf alte Flurnamen oder einen Personennamen zurückgeht. Im Mittelalter erhielt Scheinfeld durch Erkinger von Seinsheim das Stadtrecht und stand lange unter der Herrschaft der späteren Fürsten zu Schwarzenberg. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt die Stadt schwere Plünderungen, doch prägend wurde später das Kloster Schwarzenberg, das von Franziskanern errichtet wurde.
Heute prägen historische Bauwerke wie Schloss Schwarzenberg, die Klosterkirche von Balthasar Neumann oder die katholische Stadtpfarrkirche das Bild. Die Stadt ist bekannt für ihre Schwarzenberger Schlosskonzerte und unterhält Partnerschaften mit französischen und sächsischen Orten. Mit seinem Hallen- und Freibad sowie der Verwaltung der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft bietet Scheinfeld auch überregional wichtige Einrichtungen.