Schweiggers liegt im waldreichen Nordwesten Niederösterreichs, im Granit- und Gneisplateau des Waldviertels. Die Deutsche Thaya entspringt nahe dem Ort und prägt mit ihren Tälern die hügelige Landschaft. Der Holmberg bei Siebenlinden ist mit einer Aussichtswarte der höchste Punkt der Gemeinde. Die Marktgemeinde erstreckt sich über fast 60 Quadratkilometer und zählt rund 2000 Einwohner.
Der Ort wurde im 12. Jahrhundert von den Kuenringern gegründet und erstmals als Swichers erwähnt. Eine ältere Kirche ist bereits im 12. Jahrhundert belegt, der Markt entstand im 14. Jahrhundert an einer wichtigen Handelsroute. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft oft, bis das Stift Zwettl schließlich die meisten Ortsteile besaß. Kriege und Besetzungen hinterließen tiefe Spuren in der Region.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Ägidiuskirche und das Gemeindemuseum das Bild. Naturdenkmäler wie die Felsengruppe Frauenbichl und der Meridianstein ziehen Besucher an. Regionale Besonderheiten wie die Waldviertler Erdäpfelwelt und die Thayaquellenursprünge zeigen die Verbindung zur Landschaft. Persönlichkeiten wie der Künstler Willi Engelmayer oder der ehemalige Landtagspräsident Franz Romeder stammen von hier.