Seebach liegt im Nordschwarzwald am oberen Lauf der Acher, die hier entspringt. Das Gemeindegebiet reicht von den bewaldeten Hängen der Hornisgrinde bis in die Täler des Achertals. Mit über drei Vierteln Waldfläche und dem Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße verbindet der Ort dichte Wälder mit offenen Talflächen. Die Gemarkung erstreckt sich von rund 340 Metern bis zum 1164 Meter hohen Hornisgrinde-Gipfel.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Seebach 1347 in einem Besitzverzeichnis des Klosters Allerheiligen. Zuvor gab es im oberen Achertal einzelne Gehöfte, die seit dem 13. Jahrhundert belegt sind. Lange gehörte der Ort zum Bistum Straßburg, bis er 1803 an Baden fiel. Die politische Eigenständigkeit erhielt Seebach 1818 nach der Auflösung des Gerichts Kappelrodeck.
Der Ort ist geprägt durch seine natürlichen Sehenswürdigkeiten wie den Mummelsee und die Hornisgrinde mit ihrem Aussichtsturm. Die Herz-Jesu-Kirche von 1924 und die Michaelskapelle am See ergänzen das Bild. Traditionelle Mühlen und historische Bergwerke zeugen von der früheren Wirtschaftsweise. Als Sitz des Nationalpark Schwarzwalds verbindet Seebach heute Naturschutz mit Tourismus.