Sinzing liegt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg, westlich der Stadt Regensburg an der Mündung der Schwarzen Laber in die Donau. Die Gemeinde ist als Wohngemeinde bekannt und erstreckt sich in einer landschaftlich reizvollen Gegend, die als „Tor zum Labertal“ gilt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Sinzing im Jahr. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Sinzinger verbunden, und bis ins 17. Jahrhundert wurde hier Wein angebaut. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt der Ort schwere Zerstörungen, darunter die Burg Niederviehhausen, von der nur noch ein Turm übrig blieb. Später prägten Mühlen, Papierfabriken und eine Tabakfabrik das wirtschaftliche Leben. Sinzing galt lange als Hochburg der Sozialdemokratie und wurde wegen seiner aktiven Arbeiterschaft auch „rotes Dorf“ genannt.
Besonders sehenswert sind die Wallfahrtskirche Mariaort mit ihrem frühklassizistischen Hochaltar und die alte Kirche in Sinzing mit romanischen Fresken. Die Gaststätte Röhrl in Eilsbrunn hält einen Rekord als älteste durchgehend betriebene Gaststätte der Welt. Naturfreunde schätzen bizarre Felsformationen wie den Alpinen Steig oder die Hohe Wand. Sportlich bietet die Gemeinde unter anderem einen Golfplatz, einen Kletterwald und mehrere Vereine. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, mit Anbindung an Autobahn und Bahn sowie regelmäßigen Busverbindungen nach Regensburg.